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Ihlara ist 40 km von Aksaray entfernt und über die Autostrasse Aksaray-Nevþehir
erreichbar. Nachdem die überwiegend basalt- und andresithaltige Lavaschicht nach dem
Ausbruch des Hasandaðý erkaltet war, setzte der
Erosionsprozess ein. Es entstand ein 14 km langer Canyon mit 100 bis 150 m hohen
Steilhängen, der bei Ihlara beginnt, bei Selime endet und den der Melendiz durchfliesst.
Ober das ganze Tal hinweg sind unzählige Felsenkirchen, -kapellen, -gräber, -wohnungen
und -klöster in die Steilwände eingehauen worden. Viele sind durch Tunnel miteinander
verbunden.
Die Daniel oder Aðaçaltý Kirche
Die Fresken stellen die Verkündigung, den Besuch des Erzengels Gabriel bei Maria, die Geburt, die Anbetung der Heiligen Drei Könige, die Flucht nach Ägypten, die Taufe, Marias Tod, Daniel in der Löwengrube und unter der Kuppel die Himmelfahrt Jesu und Heilige dar. Die Kokar Kirche
Im Gewölbe der gut erhaltenen Kirche sieht man ein grosses Kreuz und in dessen Mitte das Dreifaltigkeitsmotiv. Die vier Felder, die das Kreuz bildet, und die Umrandung des Kreuzes sind mit geometrischen Motiven ausgefüllt. Die überwiegend in Grautönen gehaltenen Fresken stellen die Fürbitte (Deesis), die Verkündigung, den Besuch des Erzengels Gabriel bei Maria, den Beweis der Jungfräulichkeit Marias, die Geburt, die Anbetung der Heiligen Drei Könige, die Taufe, die Drei Jünglinge im Feuerofen, die Flucht nach Ägypten, das Abendmahl, den Judas-Kuss, Jesus am Kreuz, die weinenden Frauen am leeren Grabe, Jesu Grablegung, Jesu Himmelfahrt, die Ausgiessung des Heiligen Geistes und Heilige dar. Die Yýlanlý Kirche
Das Fresko an der Westwand stellt vier unbekleidete Frauen dar, die von Schlangen umringt sind. Um die erste Frau ringeln sich acht Schlangen. Leider ist die dazugehörige Inschrift zerstört, sodass man den Grund der Bestrafung dieser Frau nicht erfährt. Der zweiten Frau ringeln sich Schlangen um die Brust, weil sie ihr Kind nicht stillen wollte, wie die Inschrift besagt. Der dritten Frau kriecht eine Schlange aus dem Mund, weil sie gelogen habe, und die vierte Frau beissen Schlangen ins Ohr, weil sie nicht gehorsam gewesen sei und nicht zugehört habe, wie aus den übrigen Inschriften zu erfahren ist. Selime
Güzelyurt (Gelveri)liegt 45 km von Aksaray und 15 km vom Ihlara-Tal entfernt. Die überwiegend in die Felsen gehauene und heute noch bewohnte Siedlung hat mit ihren Steinhäusern aus dem 19. Jahrhundert unter den kappadokischen Städten einen besonderen Stellenwert.
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