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Die Geographie Kappadokiens

Kappadokien | Weiter: Die Vorgeschichte

Der Geograph Strabo, der zur Zeit des römischen Kaisers Augustus lebte, schrieb in seiner siebzehnbändigen 'Geographica' in den Bänden XII, XIll und XIV über Anatolien: Kappadokien wird vom Taurusgebirge im Süden, von Aksaray im Westen, von Malatya im Osten und von der Schwarzmeerküste im Norden begrenzt.

Das heutige Kappadokien umfasst die Provinzen Nevþehir, Aksaray, Niðde, Kayseri und Kýrþehir. Im felsigen Teil Kappadokiens liegen Uçhisar, Göreme, Avanos, Ürgüp, Derinkuyu, Kaymaklý sowie das Ihlara-Tal und seine Umgebung.

Vulkanausbrüche  und Geologische Struktur

Gesteinsbildung

Erciyes, Hasandaðý und Göllüdað waren vor etwa 10 Millionen Jahren aktive Vulkane in Kappadokien.

Die Lavaströme ihrer Ausbrüche und die vieler anderer Vulkane bedeckten Ebenen, Flüsse und Seen mit einer 100 bis 150 m dicken Tuffschicht von unterschiedlicher Härte. Sie besteht aus Tuffit, Basalt, Vulkanasche, Sandstein, Sandkleie, obsidianähnlichem Gestein, Bimsteinstücken in glasiger Grundmasse (Ignimbrit), einem Lavaschelf-Schlammgemisch (Lahar) und Mergelagglomerat. Die durch die Ausbrüche der grossen Vulkane entstandenen Plateaus änderten durch die weiteren Ausbrüche vieler kleiner Vulkane laufend ihre Gestalt. Im späten Pliozän (vor etwa 1.5 Millionen Jahren) begannen die verschütteten Flüsse und Seen, allen voran der Kýzýlýrmak, die Tuffsteinschicht zu durchbrechen und sich ein neues Bett zu graben, bis es zu dem heutigen Landschaftsbild kam.

Die Entstehung der Feenkamine

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Die Wassermassen aus den Überschwemmungen, unterstützt von Wind und Wetter, höhlten die Felswände aus, die Gewässer gruben sich ihre Bahn in die steilen Hänge, sprengten den harten Fels. Da in den unteren Lagen das Gestein nachgiebiger war, ging der Erosionsprozess hier schneller vonstatten. Je höher die Felsen waren, desto härter wurde das Gestein, und deshalb bildeten sich im Lauf der Jahrmillionen die merkwürdigen, Riesenhüten oder -pilzen gleichenden Kegel heraus. Der Kegel besteht aus Tuff, Tuffit und Vulkanasche, der Hut aus Lahar und Ignimbrit. Entsprechend ihrer Gesteinsbildung sind die säulenförmigen, konischen oder spitzen Feenkamine mehr oder weniger erodiert.

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In den Tälern im Dreieck Ürgüp - Uçhisar - Avanos, in der Umgebung des Städtchens Çat bei Nevþehir, im Soðanlý-Tal bei Kayseri und in der Umgebung des Dorfes Selime bei Aksaray stehen die meisten Feenkamine.

Von eigenartiger Schönheit sind die Formationen, die das Regenwasser an den felsigen Steilhängen der Täler geschaffen hat. An einigen Hängen ist dabei eine unvorstellbare Farbenharmonie entstanden, die sich von der Lavaschicht deutlich abhebt. Die schönsten Beispiele dafür trifft man in den Tälern bei Uçhisar, Çavuþin - Güllüdere, Göreme - Meskendir, Ortahisar - Kýzýlçukur und Pancarlý.

 
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